Buch · Rezension

Astrid Rauner: Anation – Wodans Lebenshauch (Von keltischer Götterdämmerung, Bd. 1)

Eigentlich bin ich, glaube ich, recht schwer zu begeistern, was Romane angeht. Dieser Plot jedoch von Anation, erschienen beim Acabus Verlag, schien für mich alles zu haben, was mich begeistern könnte. Es spielt im 2. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung im Süden Deutschlands. Damals besiedelten keltische Stämme die Gegend und in einem dieser Stämme wächst Aigonn auf. Er ist anders, als die anderen Jungen, denn er kann mit der Nebelfrau sprechen und nimmt mehr von der Welt wahr, als die meisten. Doch dann geschehen Dinge und plötzlich ist Aigonn nicht mehr nur ein Junge, sondern ein Seher, gesegnet von den Göttern.

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Buch · Rezension

Peter Tremayne: Tod auf dem Pilgerschiff (Schwester Fidelma ermittelt, Bd. 8)

Wie im Band vorher angekündigt fährt Fidelma auf eine Pilgerfahrt. Und diese Fahrt ist nicht nur eine des Glaubens, sondern der Findung und das auf so viele Ebenen. Tod auf dem Pilgerschiff lässt endlich Einblick in Fidelmas Innenleben, in ihre Gedanken und ihr Herz. Hier lernen wir eine verletzte und enttäuschte junge Frau kennen, die eine Bestimmung in ihrem Leben sucht.

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David Gilman: Der einsame Reiter (Legenden des Krieges, Bd. 3)

Die Geschichte des einsamen Reiters setzt etwa ein Jahr nach dem Ende des zweiten Bandes ein. Thomas Blackstone wurde von seinem König als vogelfrei erklärt und verdient sich seitdem mit seinen treuen Gefährten den Unterhalt als Söldner. Doch seine Feinde haben ihn nicht vergessen und planen längst seinen Untergang.

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Katharina Seck: Tochter des dunklen Waldes

Ein bisschen fehlen mir die Worte um diesen unglaublich gute Buch zu beschreiben, und irgendwie habe ich zu viele, denn ich bin durchweg begeistert! Ich hatte zuvor noch nie von der Autorin gehört und fand einfach den Titel sehr spannend, mit einem atmosphärischen Titelbild und die Geschichte ein bisschen Kitschig. Da ich jedoch gerade eine Liebe für den Wald entwickelt habe, dachte ich mir, dass ich ruhig mal reinlesen könnte – und war schon nach den ersten zwei Seiten total begeistert!

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Hanns-Josef Ortheil: Mit dem Schreiben anfangen. Fingerübungen des kreativen Schreibens

Was macht ein Blogger/eine Bloggerin außer recherchieren und Ideen ausformen? Genau: schreiben. Deswegen landen auf meinem Tisch auch immer wieder Bücher, die sich damit beschäftigen. Kreatives Schreiben gehört zu meinem Leben, wie Wasser oder Essen, doch es ist manchmal nicht so einfach sich zu motivieren oder die Inspiration zu greifen. Jeder Schriftsteller hat da so seine eigenen Tipps und Tricks, es schadet jedoch nicht diese zu kennen, denn vielleicht funktionieren sie bei mir auch.
Die Reihe „Kreatives Schreiben“ von Duden hilft Autoren, Journalisten oder Bloggern ihre Finger zu trainieren, den Kopf frisch zu halten und durch neue Übungen evtl. auch neue Ideen zu fördern.

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Bernhard Hennen und Robert Corvus: Der Himmelsturm (Phileasson-Saga, Bd. 2)

Die aufregende Jagd um die Titel ‚König der Meere‘ geht in die zweite Runde. Nachdem Asleif Phileasson und sein Gegner Beorn in einem rasanten Auftakt Nordwärts segelten, fanden sie nun den sagenumwobenen Himmelsturm. Die Aufgabe bestand darin dessen Geheimnis zu ergründen.

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Peter Tremayne: Tod in der Königsburg (Schwester Fidelma ermittelt, Bd. 7)

Leider lag mir nicht diese wundervolle illustrierte Ausgabe von Der Tod auf der Königsburg vor, jedoch war ich im Buchladen beim Durchblättern sehr begeistert von der Aufmachung. Wieso jedoch ausgerechnet der siebente Teil als illustrierte Ausgabe erschien, verstehe ich nicht so recht.
Fidelma begeistert auch in diesem Band wieder mit Scharfsinn und Können und deckt die verwirrten Vorkommnisse souverän auf.

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Peter Tremayne: Tod im Tal der Heiden (Schwester Fidelma ermittelt, Bd. 6)

Und wieder wird Fidelma zusammen mit Eadulf in eine entlegene Ecke der irischen Insel geschickt. Jedoch steht zuerst nicht ein Mord im Vordergrund, sondern die Verhandlung eines noch heidnischen Ortes über den Bau einer kleiner Kirche vor Ort. Der König von Cashel, Fidelmas Bruder, schickt seine beste Unterhändlerin um eine Lösung zu finden, die alle Seiten zufrieden stellt. Doch schon bald kommt alles anders….


Schon als Eadulf und Fidelma eintreffen scheint die geplante Verhandlung zum Scheitern verurteilt zu sein. Eigentlich sollten sie wegen eines Neubaus einer kleinen katholischen Schule und einer Kirche im heidnisch geprägten Ort verhandeln. Doch vor den Toren wurden 33 Leichen junger Männer so angeordnet, dass ein Ritualmord kaum ausgeschlossen werden kann. Doch Fidelma ist diese Schlussfolgerung zu offensichtlich. Auch die Verhandlungen laufen in komplett falsche Bahnen, so dass sie diese frühzeitig abbricht. Und dann geschieht auch noch das Unfassbare: Sie selbst wird eines Mordes verdächtigt.

Nun muss der englische Mönch Eadulf sein Können unter Beweis stellen, denn er ist der Einzige, der Fidelma aus der aussichtslosen Lage helfen kann. Und dann ist da auch noch dieser verdächtige Pferdehändler, der gar keine Pferde bei sich hat und viel zu viele Fragen stellt.


In diesem besonderen Fall steckt zum ersten Mal wirklich um einiges mehr dahinter, als es auf den ersten Blick erscheint. Die Morde und Verwirrungen werden immer verzwickter und Eadulf folgt Fidelma trotzdem noch wie ein lieber Hund, jedoch scheint er immer im richtigen Moment die richtige Frage zu stellen, oder durch ein Ungeschick auf einen Hinweis aufmerksam zu machen.

Durch die wirklich verwirrenden Abläufe und unzureichenden Informationen für den Leser, der wirklich ausschließlich Fidelmas und Eadulfs Erfahrungen teilt, ist die Auflösung wirklich überraschend. Ein spannender Teil, indem leider immer noch die persönliche Komponente der Protagonisten fehlt. Doch irgendwie zogen mich die Fälle der toughen Irin immer weiter in den Bann und ich musste sofort zum nächsten Teil übergehen. Gut, dass es die schmalen Bände schon günstig im Onlineantiquariat zu finden sind!

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HYGGE – Wie man es sich so richtig gemütlich macht

Bildquelle: khackilife.com

HYGGE. Hier in Deutschland scheint in den letzten Monaten geradezu ein Hype ausgebrochen zu sein. Ist die dänische Lebensart etwa die Lösung auf unser Stress-Problem? Natürlich verführte der Titel und die Nachfrage auch mich, denn irgendwas muss ja dran sein. Die Däne sind immerhin das glücklichste Land der Welt. Brauche ich mehr Gemütlichkeit in meinem Leben? IMMER, sage ich. Hier stelle ich Euch zwei Bücher über hygge vor.

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Peter Tremayne: Der Tote am Steinkreuz (Schwester Fidelma ermittelt, Bd. 5)

Nicht nur wegen der drolligen Cover bin ich gerade im Fidelma-Rausch. Es hat sich schleichend ergeben, dass ich die kurzen historischen Krimis von Peter Tremayne kaum aus der Hand legen kann. Der Tode am Steinkreuz ist ein weiterer Roman, in dem die frühmittelalterliche irische Geistliche und Anwältin Fidelma und ihr Freund Eadulf mehrere Morde aufklären.

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