der quâtspreche

Willkommen, willkommen!

Dieses Blog ist dem Mittelalter in der Wissenschaft und der Popkultur gewidmet.

Der Begriff quâtspreche findet sich nur bei einem hochmittelalterlichen Dichter. Nicht sehr schmeichelhaft bezeichnet Hartmann von Aue Keie als „Lästermaul“ (Erec, Vers 4664). Keie, der Truchsess am Hofe König Artus‘ ist, hat sich diesen Ruf im höfischen Roman des Hochmittelalters allerdings auch hart erarbeitet. (Dazu bald mehr…)


Momentan bin ich, Lisa, alleinige Beitreiberin des Blogs. Ich bin ausgebildete Geschichtswissenschaftlerin und hoffe Euch, liebe Leser, mit meiner Begeisterung und Freude an der Geschichte anstecken zu können.

Es geht uns darum, die Relevanz von Geschichte rund ums Mittelalter zu vermittelt, zu zeigen, wie sie unser modernes Leben beeinflusst und geprägt hat. Es gibt viele ambitionierte Fachleute, die sich viele Gedanken um den Umgang damit machen – darunter auch ich.

Neben der wissenschaftlichen Beschäftigung mit dem Thema, ist die Popkultur, also Filme, Romane, Märkte etc., die populärste Form der Rezeption des Mittelalters. Diese Art mit der Vergangenheit umzugehen ist oft romantisch, bunt und albern und das ist meist genau das, was der wissenschaftlichen Forschung fehlt. Wie Maren (ein ehemaliges Gründungsmitglied) immer so schön sagte: „Bei allem wissenschaftlichem Ernst sollten wir Humor und unfreiwillige Komik nicht übersehen.“

Ich willein gutes Mittelmaß finden, witzige und spannende und möglicher Weise auch romantische Anekdoten und Tatsachen berichten, mit der ein oder anderen falschen Information aufräumen und Euch, liebe Leser, dazu anregen mit- und weiterzudenken.

Gestalten will ich dies mit mittelalterlichen Traditionen wie Reiseberichte oder Kommentaren zu neuer Forschung, mit Informationen über aktuelle Themen und Ausstellungen, und mit Dingen, die mich im Rahmen des Studiums beschäftigt haben oder gerade beschäftigen.

Ich arbeite mit wissenschaftlichem Anspruch, will dabei aber allgemein gut verständlich sein. Der interdisziplinäre Ansatz ist mir dabei sehr wichtig, das heißt, dass ich alle angrenzenden Fächer miteinbeziehe, ob es die Archäologie ist, die Physik, Mathematik oder Geologie, die Heraldik oder Psychologie oder irgend ein anderes Fach. Nur wenn alle verfügbaren Mittel genutzt werden, blicken wir über den kleingeistigen Tellerrand und erhalten ein klares, ungetrübtes Bild der Geschichte.

Was meine Liebe zur Geschichte anfacht sind nicht nur die wundervollen Kunstwerke, die diese Epoche hervorgebracht hat, sondern auch die Neugierde über unsere Wurzeln und Herkunft.

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