Buch · Rezension · [OFF-Topic]

Stéphane Garnier: Katzenweisheiten

Den ganzen Tag schlafen, das Essen serviert bekommen und gekuschelt werden, wenn man es selbst will. Das perfekte Leben einer Katze. Und ja, entspannt scheint es auch zu sein. Jedenfalls denke ich das immer, wenn ich meine Katze ansehe, die gemütlich auf dem Stressless-Sessel liegt und vor sich hin schlummert.
Doch wie genau schafft sie das nur? Wie kann man nur so entspannt sein? Stéphane Garnier ging der Frage nach und fand inspirierende Lebensweisheiten für den Alltag.

Stéphane Garnier beobachtete seine Katzen und fand dabei eine Regelmäßigkeit in ihren Tagesabläufen heraus. So strukturierte er auch das Büchlein. Vom Räkeln und Strecken beim Aufstehen bis hin zu dem entspannten Beschäftigen mit wirklich intressanten Dingen hat der Autor alles zusammen getragen, was eine Katze den Tag über so macht.

Sein Fazit daraus lautet: Mit mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, dem Gespür auch Nein sagen zu können und ehrlichen Worten sowie ausreichend Ruhezeiten, kann ein Mensch den gleichen entspannten Alltag haben wie eine Katze.

Wer also eine Katze daheim hat, sollte sie einmal genau beobachten. Sie isst nicht, was sie nicht mag. Sie spielt nur dann, wenn sie dazu Lust hat. Sie kommt nur zu den Menschen, die sie ehrlich leiden kann. Viel mehr kann man auch von Menschen nicht erwarten. Oder?

5 Kommentare zu „Stéphane Garnier: Katzenweisheiten

  1. Katzen schlafen angeblich im Durchschnitt so 18 Stunden am Tag – da kann ich noch so oft „Nein!“ sagen und unzählige Ruhepausen einplanen, aber: Das kriege ich trotzdem nicht hin … 😉

    Aber ich glaube, mit diesem Buch ein weiteres Weihnachtsgeschenk gefunden zu haben, daher: Vielen Dank!

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      1. Die Behauptung, dass zu viel Schlaf ungesund sei, kommt bestimmt von Arbeitgeberseite und hat dazu geführt, dass bis heute einfach noch keiner einen aussagekräftigen Feldversuch, in dem einfach mal wirklich über sechs Wochen 18 Stunden pro Tag geschlafen wird, unternommen hat. 🙂 Im Dienste der Wissenschaft würde ich mich dafür ja sogar freiwillig melden, so von November bis einschließlich Februar, aber … 😉

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      2. Ob du es glaubst oder nicht, ich konnte gerade diesen Feldversuch unternehmen. Und nein, kein Bedürfnis nach so viel Schlaf. Vielleicht 2 Tage, dann waren es maximal 10 Stunden. Jetzt sind es nur noch 8. Und mein Körper verlangt nach ausreichend Bewegung!! 😉

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