Buch · Rezension

Peter Tremayne: Tod vor der Morgenmesse (Schwester Fidelma ermittelt, Bd. 14)

Fidelma wird einige Monate nach dem Überfall auf ihre Familie zu dem feindseligen Stamm der Uí Fidgenti gerufen – um Todesfälle aufzuklären. Mit Eadulf im Schlepptau (jedoch wieder ohne ihren Sohn) geht die toughe Ermittlerin routiniert ans Werk. Auch in diesem Band stößt sie auf Hinterlisten und Heimtücke.

Insgesamt erscheint mir dieser Teil als der bisher schwächste von allen. Der Ansatz mit den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten entfällt wieder total. Auch das Thema des Falls ist nicht neu, sondern aus mehreren vorherigen Handlungssträngen zusammengeschoben und wieder aufgewärmt. Ohne Tiefe und ohne Gefühle.

Was mich am meisten enttäuscht hat, war Fidelmas Reglosigkeit. Darauf, dass Ihre Familie wieder bedroht wurde, dass so viele Menschen sterben mussten, dass so eine große Verschwörung vor sich ging….das tut sie alles mit einem Achselzucken ab. Ja was soll ich da noch weiter zu sagen?

Die einzige Gefühlsregung gab es, als Bücher verbrannt wurden. Das kann ich verstehen, aber es wirkt sich sehr übertrieben.

Naja, bei so einer langen Reihe bin ich nicht überrascht, dass nicht jeder Band die gleiche Qualität aufbringt. Ich lese trotzdem weiter!

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