Buch · Rezension · [OFF-Topic]

Genevieve Cogman: Die unsichtbare Bibliothek (Bd. 1)

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Da ich Bücher und Bibliotheken liebe, zog mich dieses Buch fast schon magisch an. Ich musste Die Unsichtbare Bibliothek kaufen und konnte es kaum abwarten mit dem Lesen zu beginnen. Unüblicher Weise (für mich) spielt dieses Buch im Viktorianischen London (so um 1890). Nicht nur das, es existiert zusätzlich eine magische Form von Technik, womit es die Geschichte in eine Art Steampunk-Zeit versetzt. Wieso nicht? Das könnte spaßig werden, dachte ich, – und das wurde es auch.

Die Autorin mit dem ungewöhnlichen Namen Genevieve Cogman schuf einen tollen Debütroman. Ihre Protagonistin, Irene (der Name stammt von Irene Adler von den Sherlock Holmes Romane), reist durch Raum und Zeit durch Portale, die an Bibliotheken gekoppelt sind. Ihre Aufgabe ist es einmalige, wichtige, fortschrittliche oder außergewöhnliche Bücher zu sammeln und sie der Unsichtbaren Bibliothek zu bringen. Irene ist eine Bibliothekarin und somit eine Art Agentin mit einem Herz für Bücher.

Ihr nächster Auftrag scheint jedoch etwas komplizierter zu sein, als sie gehofft hatte. Ihre Vorgesetzte stellt ihr nicht nur einen Studenten an die Seite, sondern schickt sie zudem in eine Welt, die als gefährlich gilt. Doch Irene ist eine starke Persönlichkeit und übernimmt den Auftrag wie jeden anderen.

Schon bald sieht sie sich in der Situation einer fast unmöglichen Begegnung mit einer bedrohlichen Legende, übernatürlichen Mächten, die das Chaos beeinflussen, und einem Superdetektiven. Und welche Rolle spielt ihr Student Kai dabei?


Dieses Buch ist eine Mischung zwischen Krimi und Steampunk-Fantasy, dem die ganze Zeit über eine einprägsame Liebe zum Buch und der Literatur im Allgemeinen mitschwingt. Meine liebe Kollegin Sissie Ritter hat in ihrem Blog darüber ausführlich berichtet: The Invisible Library. Dort beschreibt sie wunderbar, wie literarische Elemente ganz nebenbei in den Plot mit eingewebt wurden.

Mir gefällt diese Geschichte sehr gut, denn ich kann diese Leidenschaft des Bücher-Sammelns und -Lesens und -Besitzens durchaus nachvollziehen. Und auch Irenes Zweifel und Gedanken sind mir nicht gänzlich fremd, so dass die Charaktere auf mich lebendig wirken. Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen.

 

 

 

 

 

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3 Kommentare zu „Genevieve Cogman: Die unsichtbare Bibliothek (Bd. 1)

  1. Verehrte Lisa. Das scheint ein fantastisches Buch zu sein. Danke für den Beitrag.
    Dein Blogthema gefällt mir. Ich hatte schon immer eine Schwäche für den historischen Roman. Daraus folg, dass ich mich selbst etwas versucht habe. Bitte verzeihe mein Geschreibsel. Aber zumindest die Fakten sind gut recherchiert. Die Idee zu den beiden Beiträgen entstand auf einer Reise durch die Abruzzen zum Meer hin. Da folgt ein Horizont dem andern.
    https://walterlenz.wordpress.com/2012/02/19/die-abruzzen-und-die-sehnsucht-nach-dem-meer/
    https://walterlenz.wordpress.com/2012/02/19/das-meer-und-die-sehnsucht-nach-den-abruzzen/

    Gefällt 1 Person

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