Buch · Rezension · [OFF-Topic]

J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins

Zum 125. Geburstag des Meisters (3. Januar) stelle ich nun etwas verspätet mein bisheriges Lieblingsbuch vor, welches wunderschöne Zeichnungen von Alan Lee enthält. Für mich ist es immer einer große Freude, wenn Christopher Tolkien weitere Geschichten seines Vaters gebündelt heraus bringt.
Die Geschichte über die Kinder Húrins steckt voller Liebe und Leidenschaft, jedoch auch voller Neid und Unglück.

Der Protagonist Túrins entführt uns in die Welt von Mittelerde. Der bei Elben aufwachsende Königssohn rennt mit wehenden Fahnen in sein eigenes Unglück. Er lernt auf tragische Art und Weise, dass Liebe keine Grenzen kennt und das Schicksal nicht ausgetrickst werden kann.

Tolkiens meisterhafte und traurige Geschichte über das Finden und Gefundenwerden passt in die gesamte Geschichte Mittelerdes. Es gibt ein Wiedersehen mit Elben, Zwergen und großen Persönlichkeiten. Auch Gestalten aus noch kommenden Ablegern des großen Tolkien-Universums treten am Rande auf. (Auf diese Geschichte, die dieses Jahr erscheinen wird, bin ich auch sehr gespannt.)

Zum Schluss kann ich nur noch betonen, dass dieses Buch sehr lesenswert ist, auch wenn der Anfang etwas kniffelig und unüberschaubar ist. Es lohnt sich vor allem für Liebhaber tragischer Liebesgeschichten und großer Worte. Die vielen schönen Zeichnungen von Alan Lee erschaffen dazu eine tolle Athmosphäre, die zum Träumen einlädt.

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3 Kommentare zu „J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins

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