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Impressionen der 3. Buch Berlin

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Vom 19. – 20. November 2016 öffnete das Estrel-Berlin seine Türen um der kleinen Buchmesse ein echtes Messe-Feeling zu geben. Ich war wieder dabei, wie letztes Jahr, und habe gutes, wie auch nicht so gutes zu berichten

Die Aufmachung der Messe ist um einiges professioneller geworden, was mich wirklich freut. Die Tische und Auslagen der einzelnen Verlage waren sehr gut zu erreichen und es war nicht mehr so eng und bedrückend wie die Räumlichkeiten des letzten Jahres. Ich hoffe sehr, dass das Estrel nächstes Jahr wieder gebucht werden kann, obwohl es mich auch freuen würde, wenn ein noch größerer Ort für noch mehr Verlage gefunden werden müsste.

Als ich durch die Gänge schlenderte, fiel mir eines sofort auf: Viele Verlage geben sich immer mehr mühe mit dem Buchcover. Am Stärksten in Erinnerung geblieben ist mir der Wind und Sterne-Verlag durch wunderschöne Illustrationen und Coverdesign im Aquarellstil. Großartiges Design und ein wirklich hoher Wiedererkennungswert.

Dann gab es einen Verlag, der zu meiner Freude Bücher zum Thema Heidentum und heidnische Religionen veröffentlicht. Der Verlag Edition Roter Drache verlegt spannende Bücher über nordische Mythologie, Thor und Loki, Götter, Steampunk und phantastische Erzählungen.

Und dann ist mir noch aufgefallen, dass das Genre Fantasy wirklich stark vertreten war. Nicht nur Vampire und Werwölfe in allen Schattierungen, sondern auch Steampunk, High und Urban-Fantasy konnte ich oftmals entdecken.
Auch Märchen und Sagen sind hoch im Kurs. Schön finde ich die Ausführungen von japanischen Volksmärchen der Edition-Bracklo.

Nicht so schön fand ich, dass es einige Verlage offenbar nicht für nötig halten ihren Büchern das Beste zu ermöglichen. Einige Buchcover waren so lieblos und schlecht designt, dass ich eine Verlegerin darauf ansprach. Sie fühlte sich sofort angegriffen und meinte, dass die anderen keinen Geschmack hätten. Leider wird es, meiner Meinung nach, immer wichtiger einen guten Einband zu entwickeln. Etwas, das aussieht als wäre es mit einem Schreibprogramm erstellt, wird keinen Preis in Originalität gewinnen. Wer einem Buch keinen ‚Glanz‘ verleiht, dem traue ich auch keine gute Auswahl der Manuskripte zu. Der Drachenmond-Verlag z.B. gibt sich sehr große Mühe mit den Covern und viele gefallen mir sehr gut. Okay, es ist nicht so ganz mein Genre, aber schon wegen der schönen Einbandgestaltung würde ich die Bücher kaufen.

Der Acabus-Verlag hat auch wieder super spannende Bücher dabei gehabt, leider lehnten sie mich zu Beginn des Jahres für Rezensionen ab. So ganz kann ich ihre Entscheidung immer noch nicht verstehen, denn wie wichtig sind persönliche Einschätzungen wirklich? Reicht es nicht, wenn ich, als Bloggerin, die Bücher bewerbe und potenziellen Lesern Lust auf die Literatur mache? Da sich einiges beim quâtspreche seit Januar geändert hat, werde ich den Verlag noch einmal anschreiben, denn die Bücher in deren Sortiment lohnen einen zweiten Versuch.

Die Buchmesse war an sich ganz nett, recht klein, aber fein. Ich werde nächstes Jahr wieder hin gehen und hoffe auf mehr Zulauf von Verlagen.

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