Buch · Rezension

Bernard Cornwell: Die dunklen Krieger (Uthred-Saga, Bd. 9)

978-3-499-27218-9

Diesmal kam ich in den Genuss ein Exemplar dieses wundervollen Romans vom Rowohlt Verlag zu bekommen. Ich freue mich sehr darüber, denn diese Serie begleitet mich jetzt schon eine Weile.
Auch dieser Teil ist wieder hoch spannend. Oftmals bekomme ich Bauchschmerzen, wenn ich lange Romanreihen lese, da oft gleiche Plots wiederholt werden. Doch Bernard Cornwell hat es wieder geschafft mich zu überraschen.

Karte der Britischen Insel um 900, etwas früher als zur Zeit diesen Bandes, jedoch zeitlich gut nachvollziehbar zur gesamten Serie. Quelle

Nachdem sich Uthred im letzten Band wieder ins Lebens zurück gekämpft hatte, ist er diesmal dabei seinem Traum ein Stück näher zu kommen. Seit dem ersten Teil versucht er das Land und die Bebbanburg (auf der Karte Bamburgh), die ihm rechtmäßig gehören, zurück zu erobern. Jedoch ist er meistens damit beschäftigt dafür zu sorgen, dass England vereint wird.

Diesmal unternimmt Uthred eine Fahrt ins wundervolle Irland, um seine Tochter und ihre Familie aus einer Notlage zu befreien. Gut ist, dass sein Schwiegersohn der Bruder des norwegischen Kriegsherrn Ragnall ist, der diesmal die Grenzen Merciens bedroht, und ihm bei der nachfolgenden Schlacht tapfer beiseite steht.
Gut ist auch, dass sein jahrelanger Begleiter Finan endlich mit der Geschichte seiner irischen Vergangenheit herausrückt. Das Schicksal ist Uthred zugeneigt und schon bald sind die irischen Truppen auch keine Schwierigkeit mehr.

Es gibt ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten. Ich persönlich bin sehr betrübt darüber, was aus ihr geworden ist, denn ich fand ihre Entwicklung immer sehr spannend.

Obwohl es wieder vornehmlich Schlachten und Gemetzel sind, ist es erfrischend mit Uthred wieder zur See zu fahren. Da ich selbst schon in Irland war und die Küstengebiete ein wenig kenne, kann ich mir bildlich vorstellen, welcher Anblick die Seefahrer begrüßt haben müsste. Und ich kann auch verstehen warum seine Tochter eigentlich lieber dort bleiben würde.

Heutige Impression von Strangford Lough. Quelle

Am Ende sieht es so aus, als ob Uthred es endlich schaffen würde mit einer kleinen Streitmacht seine Heimat wieder zu seinem Besitz zu machen. Uthred wird alt, das wird immer deutlicher. Er räumt mit seiner Vergangenheit auf, noch unbekannte Geschichten kommen ans Licht und deswegen hoffe ich darauf, dass er im nächsten Teil endlich sein Ziel erlangt.

wyrd bið ful aræd

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