Buch · Rezension

Ursula Niehaus: Die Seidenweberin

Die_Seidenweberin (2)

Spätmittelalter in Köln: Ursula Niehaus hat es geschafft den starken Charakter der Hauptperson, Fygen, mit den damals besonderen Rechten der Frauen zu vereinen. Kölner Seide hatte einen guten Ruf und das, obwohl sie fast ausschließlich von Frauen produziert und vertrieben wurde.

Fygen, die unter schwierigen Verhältnissen in einer Kleinstadt aufwächst, wird nach Köln geschickt, um das Seidenweberhandwerk zu erlernen. Dort meistert sie alle Schwierigkeiten, entdeckt das neu erlernte Handwerk für sich, findet gute Freunde, schnappt sich zudem noch den begehrtesten Junggesellen der Stadt und gründet eine lebhafte Familie. Sie schafft es sogar bis an die Spitze des Seidenamtes.

Das Buch ist lesenswert, nicht nur wenn man sich etwas mit dem städtischen Handwerk des Mittelalters beschäftigen möchte, sondern auch um den Charme dieser Zeit zu erleben. Die Geschichte ist gut erzählt, lebhaft und plausibel. Auch die Recherche war meiner Meinung nach so gut, dass den Personen, Handwerken und Traditionen Leben eingehaucht wurde. Es sind sehr viele Details in die Geschichte eingebaut, viele Hintergrundinformationen, sogar die Namen sind exakt übernommen, was sie lebendig und interessant macht.

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