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Im Landkreis Postdam-Mittelmark, südlich von Potsdam befindet sich die amtsfreie Gemeinde Kloster Lehnin mit der dazugehörigen Anlage.

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Kloster Lehnin

Schon weil Lehnin eins der großen hochmittelalterlichen Klöster der Mark Brandeburg ist, lohnt sich ein Besuch. Mit dem Zauber seiner Schwester, dem Kloster Chorin, kann die Zisterzienserabtei aus dem späten 12. Jahrhundert jedoch nicht mithalten. Die Gründe hierfür sind eindeutig. Zum einen hat nicht viel der mittelalterlichen Architektur überdauert, so ist beispielsweise die dreischiffige Basilika mit ihrer halbrunden Apsis lediglich eine Rekonstruktion des 19. Jahrhunderts.

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Klosterkirche

Auch werden Teile der Klosteranlage heute als Hospiz genutzt. Diese Tatsache wirkt sich selbstverständlich auch auf die Atmosphäre des Ortes aus.

Größe und Bedeutung des historischen Klosters Lehnin werden anschaulich durch eine Scheune aus dem 14. Jahrhundert verdeutlicht. Diese musste Abgaben aus über 60 Dörfern fassen können. Besonders gut beobachten kann man in an der Scheune jedoch bauliche Veränderungen. Man beachte nur die zugemauerten Spitzbögen!

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Scheune

Interessant ist am Kloster Lehnin in jedem Falle auch die Gründungslegende, welche auf Otto I. zurück geht. Wer das Kloster heute besucht kriegt trotz Umbauten und Umnutzungen einen Eindruck davon, wie mächtig die Anlage einmal gewesen sein muss.

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