Allgemein · News

Mittelalter ist überall, Ed. 13

Diesmal richten wir in Mittelalter ist überall den Fokus auf die Berliner Geschichte und Archäologie. Außerdem haben wir die Dokumentation eines spannenden Zeitreiseexperiments entdeckt. 2015 ist offenbar DAS Jahr für Reisen in die Zukunft!

Am 26. November wurde in der Spandauer Zitadelle in Berlin das modernisierte Archäologische Fenster wiedereröffnet. Wir haben es uns angesehen und können einen Besuch nur empfehlen. Zu sehen ist neben Teilen der frühen Befestigungen in situ auch eine Auswahl der im 15. Jahrhundert in der Zitadelle verbauten jüdischen Grabsteine aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Das Video von Spandau-TV gibt einen Überblick:

Auf dem Kirchhof von St. Petri in Cölln (als Teil der mittelalterlichen Doppelstadt Berlin-Cölln) wurden zwischen dem 13. und 18. Jahrhundert beinahe viertausend Menschen bestattet. Die bei den Ausgrabungen 2007-2009 geborgenen Skelette sollen nun Daten zum östlichen mittelalterlichen Landesausbau, zur Organisation des Friedhofs, zur Cöllner Urbevölkerung sowie zu deren Rekonstruktion und Lebensbedingungen liefern. Als Kontrollgruppe dienen kontemporäre Skelettserien aus London. Da leider der Beitrag auf rbb-online nicht mehr verfügbar ist, hier die Projektseiten der Humboldt-Universität und des Museum of London Archaeology.

Das Geheime Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin hat nun die „Berliner Papierhandschrift“ als Digitalisat zugänglich gemacht. Sie stellt den ältesten bekannten Textzeugen des Wappenbuchs Konrad Grünenbergs dar. Im Vorwort der Handschrift wird als Vollendungsdatum der 9. April 1483 genannt, wahrscheinlich aber muss die Handschrift auf frühestens 1485 datiert werden. Mit der Digitalisierung ist nun die Erforschung der komplizierten Überlieferung des „größten, schönsten, wichtigsten, prächtigsten“ Wappenbuchs des Mittelalters um einiges leichter geworden. Wer mehr über das Wappenbuch Konrad Grünenbergs erfahren möchte, kann dies über Heraldica Nova tun.

1977 überlegte sich der 18jährige Stoney Emshwiller, wie wohl eine Begegnung mit seinem (dann selbstverständlich super-berühmten) Selbst ausfallen würde. 38 Jahre später stellt sich Emshwiller in dem ungewöhnlichen Interview den Erwartungen seines jüngeren Ichs.

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