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Mittelalter ist überall, Ed. 6

Diesmal in Mittelalter ist überall:

Es gibt endlich Ergebnisse einiger Ausgrabungen, die quer durch Deutschland über die letzten Jahre organisiert waren. Es wurden großartige Erkenntnisse gewonnen, sowie ein Silberschatz geborgen. Außerdem finden wir einen der spannendsten Grabfunde der letzten Jahre besonders erwähnenswert.

Zu Anfang einige Veranstaltungshinweise:

Vom 12.9. bis 13.9. gibt es ein Burgfest in der Zitadelle Spandau in Berlin. „Erleben Sie eine fantastische Zeitreise ins Mittelalter mit Spielleuten, Rittern, Gauklern, buntem Markttreiben und einem atemberaubenden Ritterturnier zu Pferd und der großartigen Show von der Rückkehr des Einhorns und der magischen Kraft des Feuers.“

Außerdem gibt es vom 19.9. bis 20.9. ein Mittelalterfest auf der Burg Ziesar in Brandenburg, unweit von Berlin. Unter anderem wird dort der Robins Kids e. V., ein historischer Bogenschützenverein aus Berlin, anwesend sein. Es wird eine Burgerstürmung geben und weitere tolle Attraktionen.


Ein kleiner Münzschatz wurde in Lübeck gefunden. Die 600 Silbermünzen wurden im 16. Jahrhundert in einem Bürgerhaus  versteckt. Die Münzen stammen vor allem aus Skandinavien und anderen Hansestädten.

Der Stadtbrand des Allgäuer Isny 1631 war sicherlich eine Tragödie. Jedoch war die Entscheidung der damaligen Bevölkerung, die Überreste einzuebnen und die Stadt darauf neu zu errichten, für uns heute ein Segen. Denn so wurden einige historische Schätze konserviert und erhalten, wie die Ausgrabungen bezeugen können. Im Jahrbuch »Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2014« ist darüber ein ausführlicher Bericht. Archäologie-Online fasst zusammen.

Der Töpfemarkt von Meiningen ist doch älter als gedacht. Die Funde der neusten Ausgrabungen belegen eine Besiedlung bereits im Spätneolithikum, womit bewiesen ist, dass das Gebiet schon 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung genutzt wurde. Weitere Funde und Befunde stammen vor allem aus dem Hochmittelalter und der Neuzeit.

Nicht das Mittelalter betreffend,  wollen wir diese superinteressante und für die Archäologie und Geschichtsforschung bedeutsame Nachricht trotzdem mit Euch teilen:

Die Himmelsscheibe von Nebra von Anagoria (Eigenes Werk), via Wikimedia Commons

In Sachsen-Anhalt wurde vermutlich ein Fürstengrab gefunden.  Da es über 3800 Jahre alt ist, wird vermutet, dass dieser Fürst der ‚Vater‘ der Himmelsscheibe von Nebra ist. Der Fund des Grabes wird als ‚größter Grabhügelfund Deutschlands‘ gehandelt.  Nun wird das Gold der Grabkammer mit dem Gold der Himmelsscheibe verglichen, um einen Nachweis für den vermuteten Zusammenhang der beiden Funde zu finden.

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