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Wikinger und wilde Trinkgelage gehören offensichtlich zusammen. Selbst in der Edda wird Met und der reichliche Konsum desselben mehr als einmal thematisiert. Es verwundert daher nicht, dass auch existenzumgreifende Entscheidungen vom Alkohol beeinflusst worden sein sollen. Mit den Geboten des christlichen Gottes konnten sich die Wikinger wohl arrangieren, ein Alkoholverbot jedoch wurde als untragbar und undurchführbar empfunden. So entschied sich ein Stammesoberhaupt für das Christentum und gegen den Islam, als er auf der Suche nach einer bindenden neuen Religion für sein Volk war. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen! Nicht Unterschiede in der Vorstellung vom Paradies oder der Umgang mit außerehelichem Sex waren das ausschlaggebende Kriterium, sondern das Verbot beziehungsweise die Duldung von Alkohol!

Knut der Große, illustriert in einer Initiale eines mittelalterlichen Manuskripts um 1320

Schade nur, dass ich die Quelle zu dieser wunderbaren Geschichte nicht kenne. Kann vielleicht einer von Euch aushelfen?

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