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Themen der neuen Ausgabe von Mittelalter ist überall: Die neue Ausgabe der National Geographic Special, ein durchlöcherter Schädel und neue Forschungsergebnisse zu König Richard III. von England.

Die Universität von Leicester, England, veröffentlicht Filmmaterial zu König Richard III., der während einer Schlacht zu Tode gekommen ist. An der Universität wurde die Todesursache untersucht und die Todeswunde schlussendlich auch gefunden. Dieser Moment wurde festgehalten.

Nachdem der Schädel mit modernen forensischen Analysen untersucht wurde, konnte festgestellt werden, dass insgesamt drei Verletzungen zu einem schnellen Tod geführt haben. Hier ist noch ein Video, welches die Todesart nachstellt. Und wer sich noch etwas mehr über Richard III. informieren will, kann sich hier einen deutschen Bericht von 2013 ansehen.

Weitere Neuigkeiten:

Jahrelange Untersuchungen und Rätselraten um die runden Löcher im Schädel eines Märtyrers haben wahrscheinlich ein Ende. Es wird vermutet, dass die Menschen des Mittelalters glaubten, Epilepsie, Lähmungen und Schlaganfälle mit Knochenmehl heilen zu können. Der Schädel stammt von einem der 800 „Märtyrer von Otanto“, die am 14. August 1480 in der Nähe der italienischen Stadt Otranto hingerichtet wurden.

Portrait Hartmann Schedels (Quelle: München, Bayerische Staatsbibliothek, Clm 30, f. 2v, Lizenz: CC BY-NC-SA 4.0, bearbeitet)

Letztes Jahr gab es in der Bayrischen Staatsbibliothek München eine Ausstellung mit dem Titel: „Welt des Wissens. Die Bibliothek und die Weltchronik des Nürnberger Arztes Hartmann Schedel (1440-1514)“. Karoline Döring hat diese besucht und einen Artikel dazu verfasst. Hartmann Schedel verfasste unter anderem auch die Schedel’sche Weltchronik, die im Spätmittelalter auch in deutsch veröffentlich wurde. Lateinische Ausgaben dieser Chronik wurden in ganz Europa gefunden.

Die neue Ausgabe der National Geographic Special beschäftigt sich mit dem Thema ‚Das Mittelalter‘. Eine schön illustrierte Zeitschrift mit wundervollen Hochglanzdrucken und einem guten Rundumblick um die ganze Welt.

Der deutsche Künstler und Designer Benjamin Harff hat in eigener Handarbeit das Silmarillion von J.R.R. Tolkien im mittelalterlichen keltischen Stil für seine Diplomarbeit illuminiert. Das Ergebnis ist umwerfend. In einem Interview berichtet er, was er sich dabei gedacht hat und wie es war, wie ein Mönch im Mittelalter eine Handschrift mit dem umwerfend schönen Zierrat zu schmücken.

Die Nachrichtenseite ‚Archäologie Online‘ berichtet von der Onlinedatenbank ‚Regesta Imperii‚, die Berichte zu früh- und hochmittelalterlichen Herrschern und deren Taten und Schriften sammelt und ordnet. Finden wir großartig und muss unbedingt weiter unterstützt werden!

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