Neues Jahr, neues Glück!

Es ist immer schön, Gleichgesinnte kennenzulernen. Und so war es eine besondere Freude, als der Leiter unseres Bogenschießkurses mich in Lisas Richtung schubste mit den Worten, wir würden uns prima verstehen. Kurz darauf nahm die Idee für den quâtspreche Gestalt an.

Wir stellten fest, dass uns – unabhängig voneinander – immer wieder dieselbe Frage in unterschiedlicher Gestalt gestellt wird: wozu ist Geschichte gut?!

Oft genug schwingt in dieser Frage (mehr oder weniger getarnt) eine vollkommene Ahnungslosigkeit dessen mit, was Geschichte überhaupt ist, und, leider viel zu oft, dass Geschichte (im Sinne von Geschichtswissenschaft) irrelevant sei und keinen sinnvollen Beitrag zur Gesellschaft beitrüge.

Hinzu kommt, dass es für den geschichtsinteressierten Laien nicht leicht ist, an fachspezifische Informationen zum Gebiet des jeweiligen Interesses zu gelangen. Nicht nur muss man wissen, wie und wo Artikel, Monographien und Konferenzbeiträge zugänglich sind, die Wissenschaftssprache ist dazu nicht immer für alle verständlich. Ebenso wird vieles in der Fachliteratur als bekannt vorausgesetzt, da diese auf ein eingeweihtes Fachpublikum ausgerichtet ist.

Dem gegenüber steht eine Vielzahl von Beiträgen zur Geschichte, bei denen angesichts der starken Vereinfachung des jeweiligen Themas der Eindruck entsteht, der Leser müsse doof sein. Und das ist er im seltensten Fall. Wäre er doof, würde er sich nicht informieren wollen.

Diese im deutschsprachigen Raum kaum besetzte Lücke zwischen „Geschichte für Doofe“ und „Geschichte für Gelehrte“ wollen wir beim quâtspreche mit unserer Begeisterung und Freude für die Geschichte rund ums Mittelalter füllen. Mit dramatischen Schicksalen, welche denen in Game of Thrones in nichts nachstehen, mit spannenden Episoden, mit dem Beitrag geschichtswissenschaftlicher Erkenntnisse zu vergangenen, aktuellen und zukünftigen Fragen, Mittelalter-Popkultur und einem wissenschaftlichen Anspruch.

Viel Vergnügen!

Lisa & Maren

Advertisements